Ihr Fahrsilo-Planer
von der Standortwahl bis zur sicheren Ernte

Diese Seite vertieft den Leistungszyklus von unserer Startseite: Silo-Konfigurator, gesetzliche Grundlagen, Dimensionierung, der komplette Bauablauf und bewährte Praxistipps zur Silagequalität – gesammelt an einem Ort, damit Sie Ihr Fahrsilo sicher planen können.

3D-, Drauf- & Vorderansicht am PC
Direkte Anfrage ohne Registrierung
Gesetzliche Grundlagen & Dimensionierung
Begleitung von der Planung bis zum Betrieb
Fahrsilo-Planer: Planung, Bau, Ernte, Betrieb & Instandhaltung
Leistungszyklus • 4 Phasen
Informationsseite
Fahrsilo-Planer
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Zentrales Planungstool

Der UHRLE Silo-Konfigurator.

Mit dem Silo-Konfigurator planen Sie Ihr Fahrsilo schnell und unkompliziert und senden Ihre Anfrage direkt an uns. Für eine optimale Übersicht ist der Konfigurator für die Nutzung am PC ausgelegt – gerade bei größeren Fahrsilos profitieren Sie von einer übersichtlichen Planung in 3D-, Drauf- oder Vorderansicht.

01 / STANDORT & GRÖSSE
Fläche & Wandform
Grundfläche, Kammern und Wandform nach Ihrem Bedarf
02 / ANSICHTEN
3D, Draufsicht, Vorderansicht
Detaillierte Prüfung aus jeder Perspektive
03 / ANFRAGE
Direkt an UHRLE
Ohne Registrierung, ohne Umwege
04 / ANGEBOT
Richtpreis-Angebot
Persönliche Rückmeldung von unseren Fachberatern
UHRLE SiloKonfigurator öffnen Direkt auf silo-konfigurator.uhrle.eu • Kostenlos & ohne Registrierung
Erklärvideo Video-Tour
Erklärvideo: UHRLE SiloKonfigurator – Schritt für Schritt vom Grundriss zur fertigen Anfrage. Komplette Seite: uhrle.eu/erklaervideo .
Hinweis
Für eine optimale Übersicht ist der Silo-Konfigurator für die Nutzung am PC ausgelegt – gerade bei größeren Fahrsilos mit mehreren Kammern.
Rechtssicherheit & Standortwahl

Der richtige Standort & gesetzliche Grundlagen

Hinweis: Dies ist eine Hilfestellung ohne Gewähr – klären Sie individuelle Punkte bitte mit der zuständigen Behörde ab.

Standortwahl für ein Fahrsilo

Der richtige Standort

Die gesetzlichen Vorgaben schreiben Mindestabstände zu Gewässern sowie zu Brunnen und Quellen vor. Neben ausreichenden Rangierflächen (ca. 10 m an den Stirnseiten) und einer befestigten Zufahrt sollte der Standort in Stallnähe liegen – mit Reserve für spätere Erweiterungen. Die Entnahmeseite sollte möglichst außerhalb der Hauptwindrichtung liegen und wenig direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, um Futterverluste durch Witterungseinflüsse zu vermeiden. Eine nahegelegene Güllegrube erleichtert zusätzlich die Entwässerung.

Entwässerung der Fahrsiloanlage

TRwS 792

Stehendes Sickerwasser bzw. Gärsaft beeinträchtigt die Silagequalität, Umweltschutz und Gesundheit. Laut TRwS 792 ist Silagesickersaft in einem Sickersaft- oder Güllebehälter aufzufangen; große Flächen lassen sich in separat entwässerbare Segmente unterteilen. Empfehlenswert ist der Einbau von Trennschächten mit DIBt-Zulassung.

Gesetzliche Regelungen für den Fahrsilobau

Gesetzliche Regelungen

  • WHG – Gesetz zur Neuregelung des Wasserrechts (seit 1.3.2010)
  • AwSV – Verwaltungsvorschrift zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
  • TRwS 792 – Technisches Regelwerk zu wassergefährdenden Stoffen
  • Individuelle Punkte sind zusätzlich mit dem Landkreis abzustimmen
bis 1.000 m³ ab 1.000 m³
Anzeigepflicht Kreisverwaltungsbehörde nein ja – mind. 6 Wochen vorher
Überwachung & Abnahme durch Sachverständigen nein ja
Fugenabdichtung Boden-/Wandfugen Eigenleistung möglich nur Fachfirma mit WHG-Zulassung
Beschichtung Wände & Boden Eigenleistung möglich nur Fachfirma mit WHG-Zulassung
Alle Angaben sind eine Hilfestellung ohne Gewähr. Für eine individuelle, rechtssichere Einschätzung sprechen Sie uns gerne persönlich an: Jetzt Kontakt aufnehmen
Effiziente Futterlagerung

Optimale Dimensionierung

Grassilage wird mit rund 4 kg TM/Kuh/Tag, Maissilage mit rund 8 kg TM/Kuh/Tag gefüttert. Entscheidend für die Siloabmessung sind Vorschub und Anschnittfläche: kleinere Flächen verlangen einen höheren täglichen Vorschub, um Nacherwärmung zu vermeiden. Das Rechenbeispiel rechts zeigt die komplette Herleitung für einen Betrieb mit 100 Kühen.

Ausführliche Berechnung ansehen ↓
Verdichtung Grassilage 200 kg TM/m³
Verdichtung Maissilage 220 kg TM/m³
Vorschub (kühle Jahreszeit) min. 0,2 m/Tag (1,5 m/Woche)
Vorschub (warme Jahreszeit) min. 0,35 m/Tag (2,5 m/Woche)
Anschnittfläche (kühl / warm) 10 m² / 6 m²
Mindestbreite ≥ 7 m (Abladen, Verteilen, Walzen)
Max. Lagerhöhe Grassilage 1,4 m (kühl) / 0,9 m (warm)
Max. Schichtdicke ≤ 30 cm je Lage
Schritt für Schritt

Rechenbeispiel: Siloabmessungen für 100 Kühe

Grassilage – 4 kg TM/Kuh/Tag

200 kg TM/m³
  1. Bedarf: 100 Kühe × 4 kg TM = 400 kg TM/Tag
  2. Volumen: 400 kg TM ÷ 200 kg TM/m³ = 2 m³/Tag
  3. Anschnittfläche kühl: 2 m³ ÷ 0,2 m Vorschub = 10 m²
  4. Anschnittfläche warm: 2 m³ ÷ 0,35 m Vorschub ≈ 6 m²
  5. Lagerhöhe kühl (bei 7 m Breite): 10 m² ÷ 7 m ≈ 1,4 m
  6. Lagerhöhe warm (bei 7 m Breite): 6 m² ÷ 7 m ≈ 0,9 m

Maissilage – 8 kg TM/Kuh/Tag

220 kg TM/m³
  1. Bedarf: 100 Kühe × 8 kg TM = 800 kg TM/Tag
  2. Volumen: 800 kg TM ÷ 220 kg TM/m³ ≈ 3,7 m³/Tag
  3. Anschnittfläche kühl: 3,7 m³ ÷ 0,2 m Vorschub ≈ 18,5 m²
  4. Anschnittfläche warm: 3,7 m³ ÷ 0,35 m Vorschub ≈ 10,6 m²
  5. Lagerhöhe kühl (bei 10 m Breite): 18,5 m² ÷ 10 m ≈ 1,85 m
  6. Lagerhöhe warm (bei 7 m Breite): 10,6 m² ÷ 7 m ≈ 1,5 m

Vorschub = tägliche Verschiebung der Anschnittfläche (kühl min. 0,2 m/Tag, warm min. 0,35 m/Tag) – je kleiner die Anschnittfläche, desto höher muss der Vorschub sein, um Nacherwärmung zu vermeiden. Die Mindestbreite von 7 m ermöglicht ungehindertes Abladen, Verteilen und Festwalzen.

Von der Baugrube bis zur Befüllung

Der Bauablauf in 8 Schritten

Das Fundament spielt im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle. Je nach Bodenart (nichtbindig: Sand, Kies – gut geeignet / bindig: Lehm, Ton – ungeeignet als Baugrund) unterscheidet sich die Vorbereitung des Untergrunds.

Schritt 1: Mutterboden abschieben
Schritt 01 / 08
Mutterboden abschieben
UHRLE Praxistipps

Ernte & Silagequalität

Der richtige Erntezeitpunkt entscheidet über die spätere Silagequalität – egal ob Gras- oder Maissilage. Die wichtigsten Praxistipps im Überblick.

Silage im Fahrsilo
Befüllen des Fahrsilos

Der erste Grasschnitt findet in der Regel Ende April bis Anfang Mai statt. Ein zu früher Schnitt führt zu geringem Ertrag, ein zu später Schnitt zu deutlichen Nährwertverlusten – der optimale Zeitpunkt ist entscheidend für die spätere Silagequalität.

Messer vor der Ernte auf Schärfe prüfen und korrekt einstellen. Eine Schnitthöhe von ca. 8 cm schont die Grasnarbe. Das Gras sollte gleichmäßig auf 30–38 % Trockenmasse angewelkt werden – mehrmaliges Wenden sorgt für gleichmäßige Trocknung.

Stumpfe Messer quetschen statt zu schneiden und verursachen Nährstoff­verluste. Verunreinigungen wie Erde mindern die Qualität und werden schlechter angenommen. Am Nachmittag gemähtes Gras liefert dank höherem Zuckergehalt die schmackhafteste Silage.

Zu früh geernteter Mais ist zu nass (Nährstoffverluste, Fehlgärungen), zu spät geernteter zu trocken (schlechte Verdichtung, Schimmelrisiko). Optimal ist ein Trockenmassegehalt von ca. 30–35 %, überprüfbar mit einfachen Feldtests.

Geräte wie Silozange, Fräse oder Schaufel regelmäßig reinigen, um Hefen und Schimmel zu vermeiden. Lose Silagereste umgehend entfernen. Die Folienabdeckung regelmäßig kontrollieren und bei Beschädigungen sofort reparieren – jeder Lufteintritt mindert die Silagequalität.

Verschmutzte Reste und loses Material an der Anschnittfläche konsequent entfernen. Regen oder Schnee dürfen nicht eindringen, sonst werden Gärsäuren ausgewaschen. Sandsäcke an der Anschnittkante und eine Unterziehfolie bei Lage in der Hauptwindrichtung minimieren den Lufteintritt.

Gerade im Winter ist eine sorgfältige Entnahme entscheidend. Ein sauberer, glatter Schnitt reduziert Futterverluste und Schimmelrisiko. Tägliche Entnahme in kleinen Mengen sorgt für gleichbleibende Qualität und geringeren Pflegeaufwand.

Im laufenden Betrieb

Pflege & Lagerung

Auch nach dem Bau entscheidet die richtige Pflege über Futterqualität und Wirtschaftlichkeit Ihres Fahrsilos.

Abdichten der Silagefläche
Wandschutz am Fahrsilo
Alles aus einer Hand

Darum UHRLE

Ein Fahrsilo ist weit mehr als nur Beton – es bildet die Grundlage für Qualität, Effizienz und Langlebigkeit in Ihrem Betrieb. Von der geprüften Statik über die technische Bearbeitung bis zur fachgerechten Montage erhalten Sie bei uns alles aus einer Hand.

Wir beraten Sie persönlich vor Ort, messen die Fertigteile exakt ein und montieren diese mit unserem eigenen Autokran. Ausgleich, Höhenausrichtung und Sicherung erfolgen dabei millimetergenau durch unser erfahrenes Montageteam.

Termingerechte Lieferung
Eigener Fuhrpark, geschulte Monteure, schneller Aufbau mit eigenem Autokran.
Geprüfte Statik
Betonbauteile nach aktuellen Normen und anerkannten Regeln der Technik.
Persönliche Beratung
Von der Planung bis zur Umsetzung – ein Ansprechpartner, der Sie kennt.
Persönliche Fachberatung

„Sie planen ein Fahrsilo? Wir begleiten Sie von der ersten Skizze bis zur Ernte.”

Nutzen Sie den Silo-Konfigurator für Ihre individuelle Planung oder sprechen Sie direkt mit unseren Agrarbau-Spezialisten in Ellwangen.

Standort Werk: Hermann Uhrle GmbH & Co. KG • Zöbinger Str. 26-28 • 73479 Ellwangen-Röhlingen